Was ist Kinesiologie?

Durch sanfte, nicht-invasive Aktivierung von Akupunkturpunkten werden blockierte Bereiche wie z.B. Meridiane oder Nervensystembereiche aufgespürt und energetisch entstört. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte unterstützt. Der kinesiologische Muskeltest spielt dabei als Biofeedback eine zentrale Rolle, um effizient unbewusste, versteckte Blockaden, resp. Stressoren zu erkennen und anzusteuern. Dabei kann es sich um Emotionen, Gedanken, Traumata, etc. handeln.

Dabei wird immer der deblockierte, stressfreie Urzustand angestrebt. Es wird also nicht „umprogrammiert“.

Ziel ist das Wohlergehen auf körperlicher, mentaler und seelischer Ebene. Die Förderung von Gesundheit, Lebensqualität und persönlicher Entfaltung.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie u.a. auf folgenden Webseiten:
IAK (IAK Forum International)
Kinesuisse (Berufsverband für Kinesiologie)
DGAK (Deutsche Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie)

 Was ist Gehirnkinesiologie?

Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode, bei der das Gesamtsystem des Menschen berücksichtigt wird. In der Gehirnkinesiologie wird zudem dem Gehirn besondere Aufmerksamkeit geschenkt, was wiederum dem Gesamtsystem zugute kommt und eine markante Erweiterung gegenüber der herkömmlichen Kinesiologie bedeutet.

So wird unter anderem mit Methoden gearbeitet mit denen über sogenannte Formate Hirnareale und –kerne sehr spezifisch angesteuert werden können, wie z.B. die Amygdala (Überlebensreaktionen), oder einzelne Sektionen des Thalamus (Sinnesreizfilterung). Als Beispiel für Nervenbahnen können die unterschiedlichen Kommissuren genannt werden, welche die einander entsprechenden Bereiche der linken und rechten Hirnhälfte miteinander verbinden. Sie können auf neuronaler und zugehöriger Gliazellebene (nichtneuronales Nervengewebe) entstresst und quasi revitalisiert werden. Die einwandfreie Funktion dieser Verbindungen ist, nebst anderem, erforderlich, um ein möglichst effizientes Arbeiten des Gehirns zu ermöglichen.

Sinneszellen (Augennetzhaut, Gehör etc.), deren Bahnen zu den Verarbeitungszentren und die Sinnesverarbeitungsbereiche selbst können für den optimalen Datenfluss bereinigt und synchronisiert werden. Dadurch kann z.B. Gesehenes und Gehörtes bedürfnisgerechter aufgenommen und verarbeitet werden.

Auf der Ebene von unbewussten, überlebenssichernden Funktionen, Emotionen und damit verbundenen Körperreaktionen, Kampf-Flucht-Verhalten, Schlaf, vegetativen Nervensystemfunktionen etc. können Ausgleiche erreicht werden, die nachhaltig zu Stressreduktion oder positiver Verhaltensänderung führen.

Geschichtliches

Kinesiologie hat ihre Anfänge in den 60er Jahren. Der amerikanische Chiropraktiker Prof. Dr. G. Goodheart beobachtete und erforschte Zusammenhänge zwischen geschwächten Muskeln und vermeintlich zusammenhangslosen anderen Leiden seiner Patienten. Er verwendete dabei auch Erkenntnisse des Orthopäden R.W. Lovett sowie H. und F. Kendall (Muskeltest), des Ostheopathen Frank Chapman (Neurolymphatische Zonen) und des Chiropraktikers Terence Bennet (Neurovaskuläre Zonen). Dabei fand er Methoden, mit denen der Muskel gestärkt und gleichzeitig das andere Leiden gelindert oder behoben werden konnte.

Der eigentliche Durchbruch im Hinblick auf die Basis der heutigen Kinesiologie wurde erreicht, als er die bisherigen Erkenntnisse mit grundlegenden Elementen der traditionellen Chinesischen Medizin verknüpfte: den Meridianen (für die Energieflüsse) und den Akupunkturpunkten (Zugangspunkte zu den Meridianen mit spezifischen Wirkungen). Darauf basierend entwickelte der Chiropraktiker Dr. John Thie, einer seiner Mitarbeiter, 1970 die Methode „Touch for Health“, die 10 Jahre später auch im deutschsprachigen Raum Verbreitung fand.

Ab dann wurden viele weitere Kinesiologiemethoden erarbeitet und laufend weiterentwickelt: z.B Brain-Gym von Paul Dennison (USA) und Three in One Concept von Stokes, Callaway und Whiteside (USA). Mit Applied Physiology (AP) erarbeitete Richard Utt (USA) eine weitere wichtige Methode, auf die wiederum weitere aufbauen wie Neuro-Meridian-Kinestetik (NMK) von Irmtraud Grosse-Lindemann (D), Biochemie der Psyche von Alfred Schatz (D), Learning Enhancement Advanced Program (LEAP) von Dr. Charles Krebs (USA/AUS) und Neuroenergetic Kinesiology von Hugo Tobar (AUS), um nur einige zu nennen. Stress Indicator Point System (SIPS) von Ian Stubbings (AUS) ist ein selbständiges System. VHS von

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